Montag, 27. Juni 2011

Katherine & Limmen NP

Unseren ersten längeren Walk (23 km) mit Übernachtung und den riesigen Backpacks, Zelt, Schlafsäcken und allem drum und dran, haben wir zum Smittrock in der Katherine Gorge gemacht. Die Anstrengung, und das war es wirklich mit dem ganzen Gepäck, hat sich aber gelohnt! Nach einem anfangs eher öden Walk durch den kargen Busch wurde das letzte Viertel dann richtig interessant. Entlang der steilen Felswände konnte man nur erahnen, dass das wirklich der richtige Weg war.
Endlich am Ziel angekommen haben wir unser Zelt auf der  Riverbank aufgeschlagen und hatten den Ort für uns allein. Dank Vollmond konnten wir auch am Abend die wunderschönen Aussicht in der Gorge genießen.

Das letzte Stück kurz vorm Ziel. Weit im Hintergrund ist die sandige Riverbank, auf der wir unser Lager aufgeschlagen haben, zu erkennen.


Das Zelt windschief aufgeschlagen. Das Wasser im Fluss haben wir sogar getrunken, so sauber war es.


Aussicht in die Katherine Gorge am Smittrock.


Dinnertime am Rand der Gorge. Was im Hintergrun so diesig aussieht, ist der Rauch vom „Backburning“, also dem Zurückbrennen von wucherndem Buschland auf den umliegenden Cattlestations. Gab dem Ganzen definitiv eine besondere Atmosphäre!


Abzüge lediglich in der B-Note beim Felsspringen am Southern Rockhole



Ein relaxter Nachmittag und freches Posieren am Sweetwaterpool, Edith Falls, ein paar KM nördlich von Katherine

Party mit unserer Crew in Katherine. Ziemlich bunter Haufen, alles nette Leute, jede Menge Spaß, Australien-typisches Light Beer (Gerstensaft mit 3,5% geht bereits „normales“ Bier durch, unglaublich) und last but not least: lecker Thaifood!! ;-)


Southern Lost City im Limmen NP


Southern Lost City frueh morgens

Southern Lost City


Lagerfeuer am Towns River. Hier haben wir auch unser erstes Saltwater Crocodile gesehen..

Irgendwo im Nirgendwo


Samstag, 28. Mai 2011

Tierische Freunde

Zeit für ein Viecher-Update.

Die Viecher der Kimberleys sind bislang die interessantesten. Im Norden Australiens wimmelt es nur so von allmöglichem Getier. Höchste Zeit also für ein kleines Update ;-)


No Swimming means NO SWIMMING!!!

The Eye of the Croc



Nur durch tagelanges studieren seiner Verhaltensweisen habe ich mich dem Krokodil so annähern können. In dieser ersten Phase unserer Krokodil-Untersuchungen lernen wir uns grade erst kennen. Ich habe das Gefühl, eine ganz besondere Verbindung zu diesen Kreaturen aufbauen zu können, indem ich geschickt sein Verhalten imitiere und somit sein Vertrauen gewinne. Bis wir alle drei zusammen für ein Urlaubsfoto posieren können wird wohl noch ein wenig Zeit verstreichen.

Diese "kleine" King Brown Snake ist uns im Nitmiluk Nationalpark über den Weg gekrochen.

Darf ich vorstellen: Pfosten. Das kleine süße verpeilte Wallaby, dass uns jeden Nachmittag mit seiner Mom besucht, um die Tagesration Toast und Melone abzuholen. Wir haben sie schon soweit, dass sie uns aus der Hand fressen :-)

Mittwoch, 11. Mai 2011

The Kimberley Region - El Questro Nationalpark

El Questro Wildernesspark - what a place..

So...die schlechte Nachricht vorweg: Die Gibb River Road, einer der Hauptgruende, warum wir in die Kimberleys gefahren sind, hat aufgrund des extremen Regens der letzten Monate noch dermassen unueberwindbare Hindernisse in Form von Washouts und 1,4 Meter hohen Flussdurchquerungen parat, dass die Road wohl noch bis tief in den Mai geschlossen bleiben wird. In dieser Ecke Australiens hat eindeutig das Wetter das letzte Wort.

Fuer uns hat das allerdings auch bedeutet, dass wir nach frueher in den El Questro Wilderness Park, ein ca. 1 Mio qkm grosses (beinahe) unberuehrtes Naturreservat fahren konnten und zB die dortigen Wasserfaelle in voller Pracht bewundern und erkunden konnten:

Champagne Springs I

Champagne Springs chillin

Champagne Springs zum Dritten - wunderschoen und ne Menge Wildlife

Die Zebedee Springs - ein paradiesisches Fleckchen, versteckt in einer der zahlreichen Schluchten. Das kristalllare Wasser aus den Thermalquellen hat 34 C

Michi hinter Palme @ Zebedee

Zebedee Hot Springs

Zebedee Hot Springs

 Amalia Waterfalls Pool - erst wird abgetaucht und dann ge-juuuumpt :)

Emma Gorge Waterfall

Turquise Pool @ Emma Gorge
So, das wars dann erstmal wieder. Wir hoffen Euch gefaellt die kleine Auswahl an Fotos. Demnaechst gibts dann wieder mal ein paar Viecher. Wir haben zB riesige Echsen, ne Schlange und heute Morgen sogar die ersten Johnstoni Freshwater Crocs gesichtet :-)
Es bleibt also auch ohne die heissersehnte Gibb River Rd. noch ne Menge zu entdecken!

Viele Gruesse aus Kununurra, WA,

Michi & Flo

Sonntag, 24. April 2011

Update

Update in "Wo sind wir eigentlich grade ?!"

Viele Gruesse

Dampier Peninsula

Die Dampier Peninsula ist einer der Orte, den wir auf unserem Trip auf keinen Fall auslassen wollten, und wir wurden nicht enttaeuscht: Nach einigen Kilometern Dirt Road, noerdlich vom belebten Broome, taucht man ein in eine ganz andere Welt. Wir wurden mit menschenleeren Straenden , atemberaubenden Sonnenuntergaengen und dem ein oder anderen interessanten Erlebnis der tierischen Art belohnt...

Milo Beach, Quangdong Point - umser ganz privater Strand
Sonnenuntergang am Privatstrand :-)
Prices Point, ca. 60km noerdl. von Broome. Wegen der schlechten Strassenverhaeltnisse war der Strand kilometerlang auch hier fast menschenleer..

Prices Point Colours Pt.1


Prices Point Colours Pt.2
Prices Point Colours Pt.3

Unendlich weiter, menschenleerer Prices Point...

Kleine Protestaktion am Prices Point gegen geplante Oelbohrungen vor der Kueste. Wir unterstuetzen den Widerstand!! :)
Prices Point Fishing:
Mit Kaese faengt man Maeuse. Und mit Fischkoepfen?


Tigersharks! Zusammen mit einem kleinen Japaner und einem kleinen Taiwanesen haben wir das Tierchen direkt am Strand aus dem Wasser gezogen. Wenn man die Dinger umdreht, verlieren sie das Bewusstsein, so dass man den Haken problemlos entfernen kann und das Fischchen wohlbehalten in die Brandung gleiten lassen kann.






Staircase to the Moon
Ein paar Mal im Jahr kann man in einer Bucht von Broome den aufgehenden Mond bewundern, ein wunderschoenes Naturspektakel, das die Illusion einer Treppe zum Mond vermittelt. Der Mond kam eher wie die Sonne rueber, hammermaessig.



Cable Beach Sonnenuntergang


Das wars dann erstmal mit dem neuesten Update, spaetestens nach der Gibb River Road, die momentan leider noch geschlossen ist, gibts dann die News.

Viele Gruesse nach Berlin,

Michi & Flori

Tanami Desert: Mit nassen Fuessen durch die Wueste..


Stolz wie Oskar nach der zweitaegigen Wuestendurchquerung, hier bei unserer Ankunft in Halls Creek nach 1075 km reinstem Outback. Die Strecke von Alice Springs in den "hohen Norden"  war nicht nur eine fuer unseren Reiseplan notwendige Abkuerzung sondern hielt fuer uns die bislang groesste Ueberrascheung unseres Trips bereit.

Aber lest & schaut selbst...

 Da gings los mit de' Wueste. Der Beginn von ca. 900km Dirt Track.

 So sieht der Track in besonders guter Condition aus. Solche Abschnitte haben sich abgewechselt mit beinharten Wash-Outs und tieferem Sand. Von uns von Zeit zu Zeit entgegenrauschenden Roadtrains mal ganz zu schweigen..


 Durch die starken Regenfaelle haben wir sehr interessante und unterschiedliche Vegetation durchquert. Von karger Wueste..

..ueber gruene, mit bis zu 2 Meter hohen Termitenhuegeln gespickten Buschlandschaften...
 ... bis hin zu verbrannter Erde, in der man schon die naechste Generation der gruenen Buschpflanzen erblicken konnte.


Aber warum eigentlich "..mit nassen Fuessen durch die Wueste"? 
Kurz vor dem erloesenden Ziel in Halls Creek, nahe der Aborigini-Gemeinde Bililuna dann das:
 Der erste Teil des Sturt Creeks, der den Track auf einer Laenge von 300 Metern mit leider relativ starker Stroemung ueberflutet hat. Der erste Teil war ca. 45 cm tief..




...der zweite, ca. 100 Meter lange Teil hatte es dann aber in sich und hat unseren Landcruiser mit einer Wassertiefe von 75cm ordentlich gefordert. Auch wenn uns die nassen Fuesse, die wir bei der Ueberquerung im Auto bekommen haben, im Nachhinein eine willkommene Abkuehlung bereitet haben, war uns direkt bei der Durchfahrt schon etwas mulmig zu Mute. Die Aborigini-Kids, die direkt an unserer Durchquerung von Steinen geangelt haben und ins Wasser gesprungen sind, haben unsere Nerven auch nicht wirklich beruhigt. Mit der Hilfe von einigen etwas erfahrenen Outback Travelern haben wir das Ganze dann aber recht problemlos durchgestanden :)

Ein kleines Video (leider ohne Ton, keine Ahung, warum), erzaehlt aber sicherlich mehr als ein paar Worte und Bilder: